Viele Häuser in Villingen-Schwenningen stammen aus den Nachkriegsjahrzehnten, solide gebaut, aber energetisch auf dem Stand ihrer Baujahre. Vor dem Verkauf stellt sich dann die Kernfrage: Erst sanieren und besser verkaufen, oder direkt verkaufen und den Zustand einpreisen? Wir beantworten diese Frage täglich aus beiden Perspektiven, denn als Energieeffizienz-Experten vereinen wir Energieberatung und Immobilienvermittlung unter einem Dach. Genau diese Kombination ist unser Alleinstellungsmerkmal: Die Einschätzung des Energieberaters und die des Maklers kommen aus einem Haus und widersprechen sich nicht. Die Frage nach Sanieren oder Verkaufen lässt sich nämlich nicht pauschal beantworten, aber sie lässt sich für jedes Objekt konkret rechnen.
Wie der energetische Zustand den Preis bewegt
Käufer und Banken kalkulieren Sanierungskosten inzwischen systematisch ein. Eine schwache Energieausweis-Klasse verlängert die Vermarktung und öffnet die Tür für Preisverhandlungen, in denen Interessenten die Kosten für Heizung, Fenster und Dämmung großzügig zu Ihren Lasten schätzen. Ein nachweislich guter energetischer Zustand wirkt umgekehrt wie ein Qualitätssiegel: kalkulierbare Nebenkosten, einfachere Finanzierung, weniger Verhandlungsspielraum nach unten. Dazu kommen Anforderungen aus dem Gebäudeenergiegesetz, die nach einem Eigentümerwechsel greifen können und von preisbewussten Käufern in der Region sehr genau mitgerechnet werden. In einem bodenständigen Markt wie Villingen-Schwenningen reagieren Interessenten auf Nebenkosten besonders sensibel, denn hier kaufen Familien, die mit spitzem Bleistift rechnen, keine Spekulanten, die allein auf Wertsteigerung setzen.
Wann sich gezielte Maßnahmen vor dem Verkauf lohnen
Nicht jede Investition vor dem Verkauf ist sinnvoll, aber einige zahlen sich regelmäßig aus:
- Einzelmaßnahmen mit großem Hebel: eine sehr alte Heizung tauschen, die oberste Geschossdecke dämmen, defekte Fenster ersetzen
- Kleine Mängel beseitigen, die Besichtigungen belasten, aber wenig kosten, von der tropfenden Armatur bis zum feuchten Kellerfenster
- Wenn Förderprogramme einen relevanten Teil der Kosten übernehmen und der Wertzuwachs die verbleibenden Kosten übersteigt; als Energieberater prüfen wir das konkret für Ihr Objekt
Wann der Verkauf im Ist-Zustand klüger ist
Genauso klar gibt es Konstellationen, in denen jeder weitere investierte Euro verloren ist:
- Umfassender Sanierungsstau: Wer ohnehin kernsaniert, zahlt für frische Einzelmaßnahmen keinen Aufpreis
- Fehlende Zeit oder Liquidität, denn eine angefangene Baustelle verkauft sich schlechter als ein ehrlicher, gepflegter Bestand
- Wenn das Grundstück den Wert dominiert, etwa bei großen Grundstücken in gefragten Wohngebieten, auf denen Käufer ohnehin neu oder erweitert planen
Zwei Einschätzungen, eine Antwort
Unsere Energieberater beziffern Zustand und sinnvolle Maßnahmen, unsere Makler den erzielbaren Preis in beiden Szenarien. Grundlage ist jeweils eine Bewertung im Ist-Zustand und nach Maßnahme; die Differenz abzüglich der Kosten ergibt Ihre Entscheidung, ohne Bauchgefühl und ohne den üblichen Widerspruch zwischen einem Energieberater, der zur Sanierung rät, und einem Makler, der schnell verkaufen will. Für ein Einfamilienhaus auf dem Deutenberg kann das Ergebnis anders ausfallen als für ein Zweifamilienhaus in Mühlhausen, deshalb rechnen wir jedes Objekt einzeln. Ihr Immobilienmakler für Villingen-Schwenningen organisiert beide Einschätzungen in einem Termin. Entscheiden Sie sich für Maßnahmen, begleiten wir diese auf Wunsch auch fachlich, von der Planung bis zur Umsetzung mit regionalen Handwerksbetrieben.

Gerne helfen wir Ihnen unkompliziert weiter. Ich freue mich auf Ihren Anruf. Unsere Erstberatungsgespräche sind unverbindlich und kostenlos.
Ihr Kersten Streit
Leiter Immobilienvermittlung & Immobilienexperte
Wir helfen Ihnen gerne
07721 - 29 69 240 Montag bis Samstag: 8:00 - 19:00 Uhr streit@immobilien-experten.de