Hohe Immobilienwerte und knappe Renten: In München trifft beides besonders oft im selben Haushalt aufeinander. Das abbezahlte Haus in Moosach oder die Eigentumswohnung in der Au sind viel wert, nur eben nicht auf dem Konto, während Lebenshaltung, Pflege oder Unterstützung der Kinder laufende Liquidität verlangen. Die Immobilienverrentung macht dieses gebundene Vermögen nutzbar, ohne dass Sie ausziehen müssen. Und nirgendwo in Deutschland steht hinter dieser Rechnung so viel Substanz wie im Münchner Markt, was Eigentümer hier zu einer besonders umworbenen Zielgruppe der Verrentungsanbieter macht. Umso wichtiger ist eine neutrale Einordnung, bevor Sie unterschreiben.
Die vier Modelle im Vergleich
- Verkauf mit Nießbrauch: Sie verkaufen und behalten ein im Grundbuch abgesichertes Nutzungsrecht, meist lebenslang. Der Kaufpreis fällt dafür niedriger aus; das Wohnrecht bleibt auch bei Weiterverkauf oder Insolvenz des Käufers bestehen, und vermieten dürfen Sie ebenfalls, etwa wenn Sie später in eine Pflegeeinrichtung wechseln.
- Leibrente: Statt einer Einmalzahlung erhalten Sie monatliche Zahlungen, häufig kombiniert mit einem Wohnrecht. Alter, Objektwert und Vertragsdetails bestimmen die Höhe; auf eine solide Absicherung der Rentenzahlungen im Grundbuch sollten Sie bestehen.
- Verkauf mit Rückanmietung: Voller Marktpreis, danach wohnen Sie als Mieter im vertrauten Zuhause. Maximale Liquidität, dafür laufende Miete, die im Münchner Mietgefüge realistisch kalkuliert sein muss.
- Teilverkauf: Ein Anbieter erwirbt einen Anteil, Sie zahlen ein laufendes Nutzungsentgelt auf dessen Teil. Die Werbeversprechen sind groß, die Konditionen bei Entgelt, Instandhaltungspflichten und späterem Gesamtverkauf verdienen eine besonders kritische Prüfung.
Wann Verrentung passt und wann nicht
Sinnvoll ist die Verrentung vor allem, wenn Sie dauerhaft in Ihrem Zuhause bleiben möchten, keine Erben vorhanden sind oder diese versorgt sind, und laufende Liquidität wichtiger ist als der letzte Euro Verkaufserlös. Steht ohnehin ein Umzug an, etwa in eine barrierefreie Wohnung oder ins ruhigere Umland Richtung Starnberg, bringt der klassische Verkauf am freien Markt in aller Regel das bessere Ergebnis, denn gerade in München zahlen freie Käufer für ein bezugsfreies Objekt am meisten. Sinnvoll ist außerdem, die eigene Familie früh einzubeziehen: Manche Verrentung lässt sich innerhalb der Familie abbilden, etwa durch Übertragung gegen Nießbrauch, was Notar und Steuerberater im Einzelfall prüfen sollten. Und wer Angebote von Verrentungsanbietern vergleicht, sollte nie nur die Auszahlungssumme betrachten, sondern die Bedingungen dahinter.
Ohne belastbaren Verkehrswert keine faire Rente
Jedes Modell rechnet vom Verkehrswert aus rückwärts: Abschläge für Wohnrecht oder Rentenzahlungen werden davon abgezogen. Wer den Ausgangswert nicht kennt, kann kein Angebot beurteilen. Gerade im kleinteiligen Münchner Markt lohnt deshalb eine präzise Immobilienbewertung vor jedem Angebotstermin mit einem Verrentungsanbieter. Wir bewerten neutral, ordnen die Angebote ein und begleiten Sie bei der Umsetzung; für Vertrags- und Steuerdetails arbeiten Sie ergänzend mit Notar und Steuerberater.
Ihr Immobilienmakler für München nimmt sich Zeit für Ihre Situation, rechnet die Modelle in Ruhe mit Ihnen durch und zeigt Ihnen, welche Option zu Ihrem Ruhestand und zu Ihrer Familie passt.

Gerne helfen wir Ihnen unkompliziert weiter. Ich freue mich auf Ihren Anruf. Unsere Erstberatungsgespräche sind unverbindlich und kostenlos.
Ihr Christian Munz
Gebietsleiter Immobilienverkauf
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